Das lästige Kondenswasser Problem auf der Innenseite Ihrer Fenster

Feuchtigkeit und Kondenswasser am Fenster innen sind im Winter lästig und können sowohl Ihre Gesundheit als auch Ihr Zuhause gefährden. In der kalten Jahreszeit ist dies ein Anblick, mit dem viele Menschen jeden Morgen aufwachen. Nachdem Sie kleine Wasserpfützen auf Ihrer Fensterbank abgewischt oder aufgesogen haben, werden Sie sich sicher fragen, was dahintersteckt.

Der Hauptgrund für nasse Fensterscheiben ist die Bildung von Kondenswasser. Dies tritt dann auf, wenn Feuchtigkeit kondensiert und sich in eine Flüssigkeit verwandelt. Die Feuchtigkeit kann auch weitere Probleme verursachen, wenn diese vom Fenster auf die Fensterbank tropft.

Wenn Sie Kondensation an der Innenseite eines Fensters oder im Raum haben, ist dies ein Zeichen dafür, dass die Luftfeuchtigkeit in Ihrem Haus höher ist als draußen. Das Stoppen der Kondensation beginnt also mit der Messung der relativen Luftfeuchtigkeit. Diese sollte daher immer unter 60, idealerweise zwischen 30 und 50 Prozent liegen. Es ist jedoch normal, dass sie in den Wintermonaten am unteren Ende des Bereichs oder leicht darunter liegt.

Kondensation tritt häufig nachts bzw. bei niedrigeren Temperaturen auf. Das liegt daran, dass kalte Luft nicht so viel Feuchtigkeit wie wärmere Luft speichert. In der Nacht gibt der Körper auch Feuchtigkeit ab. Außerdem findet Nässe immer den kältesten Teil eines Raums. Wenn Ihre Fenster nicht thermisch effizient sind, bedeutet dies, dass Feuchtigkeit dorthin gezogen wird. Wenn die Temperatur im Laufe der Nacht sinkt, beginnt die Innenfläche nämlich kälter zu werden. Dies führt dazu, dass Wärme aus Ihrem Zuhause durch die Fenster verloren geht.

Bedenken Sie aber auch, dass Kochen, Duschen, Zimmerpflanzen und das Trocknen von Wäsche im Haus die Luftfeuchtigkeit erhöhen!

Tipps und Tricks gegen Feuchtigkeit am Fenster:
✔ Regelmäßig und ausreichend Lüften
Einige Wohnbereiche sind anfälliger für Feuchtigkeit als andere z.B. Küche, Badezimmer und Waschräume. Stellen Sie sicher, dass beim Kochen und Duschen Ihre Abluftventilatoren laufen bzw. Sie regelmäßig und ausreichend lüften.

✔ Fensterdekoration offen halten
Kondensation tritt eher auf, wenn Vorhänge oder Gardinen geschlossen und Jalousien heruntergezogen sind. Versuchen Sie daher, Ihre Fensterdekoration so zu ziehen, dass die Hitze nicht auf Ihrer Fensterscheibe eingeschlossen wird.

✔ Wäsche richtig trocknen
Trocknen Sie Wäsche niemals im Haus, denn jede Ladung gibt fast 5 Liter Wasser an die Luft ab. Trocknen Sie diese auch im Winter selbst bei Minusgraden draußen. Ein weiterer Vorteil dieser Maßnahme betrifft die Raumluftqualität. Künstliche Düfte in Waschmitteln und Weichspülern verflüchtigen sich dadurch größtenteils nach außen, sodass Sie diese nicht in Ihren Wohnräumen einatmen müssen.

✔ Luftbefeuchter herunterdrehen
Wenn Sie einen Luftbefeuchter beispielsweise in einem Kinderzimmer zur Behandlung einer Erkältung oder als Teil Ihres Ofens verwenden, können Sie ihn ausschalten, bis die relative Luftfeuchtigkeit abnimmt.

✔ Thermische Effizienz verbessern
Durch richtige Dämmung bzw. neue, 3-fach verglaste Fenster können Sie langfristig auch Geld bei Ihren Energierechnungen sparen und Ihr Zuhause insgesamt komfortabler machen. Darüber hinaus erhöht dies die Wärmespeicherfähigkeit Ihres Zuhauses.

✔ Feuerholz zum Heizen draußen lagern
Trocknen bzw. lagern Sie Ihr Brennholz nicht im Haus. Denn dies gibt Feuchtigkeit ab.

✔ Luft zirkulieren lassen
So wie eine sanfte Brise die Feuchtigkeit draußen mildern kann, würde etwas Luftzirkulation in Innenräumen Wunder bewirken. Sie können Deckenventilatoren im Uhrzeigersinn auch im Winter verwenden, um warme Luft von der Decke Ihres Zimmers nach unten zu bewegen.

✔ Räume nicht auskühlen lassen
Lassen Sie Ihre Räume - auch das Schlafzimmer - nie ganz auskühlen. (Ca. 16 Grad)

Quelle: https://deavita.com/haushalt/feuchtigkeit-am-fenster-innen-ursachen-kondenswasser-tipps-838207.html
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