Achtung Gesundheitsrisiko - Schimmel vermeiden!
Alles was Sie wissen sollten, um Schimmel effektiv vorzubeugen. Ihrer Gesundheit, Ihrem Zuhause und Ihrem Geldbeutel zuliebe:
✅ Überwachen Sie die Luftfeuchtigkeit mit einem Hygrometer.
Die Luftfeuchtigkeit sollte nie unter 30 bzw. über 60 % liegen. Alles was darüber liegt bildet den idealen Nährboden für Schimmel. Stellen Sie das Hygrometer nicht zu dicht an ein Fenster, da hier die Heizung oder Lüftungsanlagen das Ergebnis beeinflussen können. Wählen Sie einen Platz, an dem es weit weg von Außenwänden ist. Ist die Luft jedoch zu trocken, kann es zu vermehrtem Durstgefühl, Austrocknen der Schleimhäute und erhöhtem Infektionsrisiko durch Grippeviren und Bakterien kommen.
✅ Zimmerpflanzen können die Luftfeuchtigkeit (stark) erhöhen.
✅ Unterbinden Sie die Luftzirkulation nicht! Die Außenwand benötigt Luft zum Atmen. Stellen Sie deswegen Möbel nicht direkt an diese, sonst droht Schimmel. Stellen Sie Ihre Schränke und die Couch stattdessen mit einem Mindestabstand von 5-10 cm an Innenwänden auf.
✅ (Decken-) Ventilatoren können Wunder bewirken, auch im Winter: Setzen Sie diese im Uhrzeigersinn ein, um die Luft zirkulieren zu lassen. Dadurch wird warme Luft von der Decke Ihres Zimmers nach unten bewegt.
✅ Stoßlüftung und Querlüftung: Lüften Sie mehrmals täglich, mind. 3x mit weit geöffneten Fenstern mit „Durchzug“ (durch öffnen gegenüberliegender Fenster).
✅ Vor dem Schlafengehen und nach dem Aufstehen unbedingt Lüften!
✅ Lüftung bei abgedrehter Heizung durchführen.
✅ (Dauer) gekippte Fenster können ebenfalls Schimmel fördern und sind deshalb nicht zu empfehlen.
✅ Solange sollten Sie Lüften:
Während Sie im Sommer ruhig ausgiebig und länger (20-30 min.) lüften können, sind 5 min. im Winter völlig ausreichend. Im Frühling / Herbst empfiehlt es sich rund 10 Minuten zu lüften.
✅ Bei Wasserdampf umgehend lüften z.B. nach dem Duschen, Kochen, Wäschetrocknen, nach dem Aufstehen.
✅ Räume nicht auskühlen lassen. Ausreichend heizen auf mind. 17°C (Flure mind. 15°C)
✅ Türen zu weniger beheizten Räumen schließen.
✅ Heizung nur nachts drosseln – tagsüber konstant halten.
✅ Das beste Wohnklima liegt bei einer Raumtemperatur von 18-22 C°.
✅ Die optimale Temperatur des Schlafzimmers liegt zwischen 16 und 18 Grad.
✅ Vorhänge und Möbel behindern die Wärmeabgabe der Heizkörper. Hierdurch erhöht sich auch der Energiebedarf.
✅ Wäsche richtig trocknen
Trocknen Sie Wäsche möglichst nicht im Haus, denn jede Ladung gibt fast 5 Liter Wasser an die Luft ab. Trocknen Sie diese auch im Winter selbst bei Minusgraden draußen. Ein weiterer Vorteil dieser Maßnahme betrifft die Raumluftqualität. Künstliche Düfte in Waschmitteln und Weichspülern verflüchtigen sich dadurch größtenteils nach außen, sodass Sie diese nicht in Ihren Wohnräumen einatmen müssen.
✅ Luftbefeuchter herunterdrehen
Wenn Sie einen Luftbefeuchter beispielsweise in einem Kinderzimmer zur Behandlung einer Erkältung oder als Teil Ihres Ofens verwenden, können Sie ihn ausschalten, bis die relative Luftfeuchtigkeit abnimmt.
✅ Thermische Effizienz verbessern
Durch richtige Dämmung bzw. neue, 3-fach verglaste Fenster können Sie langfristig auch Geld bei Ihren Energierechnungen sparen und Ihr Zuhause insgesamt komfortabler machen. Darüber hinaus erhöht dies die Wärmespeicherfähigkeit Ihres Zuhauses.
✅ Feuerholz zum Heizen draußen lagern
Trocknen bzw. lagern Sie Ihr Brennholz nicht im Haus. Denn dies gibt Feuchtigkeit ab.
✅ Fensterdekoration offen halten
Sind Gardinen bzw. Vorhänge geschlossen und Jalousien heruntergezogen, tritt Kondensation eher auf. Vermeiden Sie, dass Hitze auf der Fensterscheibe eingeschlossen wird, indem Sie Ihre Fensterdekoration offenhalten.
✅ Trocknen Sie unbedingt Kondenswasser an (Dach-) Fenstern! Mehr dazu finden Sie in einem separaten Artikel hier im Newsblog.
✅ Dauerlüftung des Kellers im Sommer meiden, denn dies kann zu Schimmelbildung führen. Mehr dazu ebenfalls im Newsblog.
✅ Einbau einer zentralen oder dezentralen Wohnraumlüftung
Eine dezentrale Lüftungsanlage versorgt einzelne Räume eines Gebäudes gezielt und bequem mit ausreichend frischer Luft. Ventilatoren befördern Außenluft ins Innere eines Gebäudes und feuchte Innenluft nach außen. Das geschieht ganz gezielt und dezentral in den Räumen, die einen guten Luftaustausch benötigen.
Bei einem zentralen Lüftungssystem ist jederzeit der optimale Luftaustausch in Ihrem Haus gewährleistet. Denn Ventilatoren schaffen frische Luft in alle Räume hinein und führen verbrauchte, feuchte Luft nach außen.
Faustregeln des Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten:
🔵 Je kühler die Zimmertemperatur ist, desto öfter muss gelüftet werden, um Schimmelbildung zu vermeiden.
🔵 Je kälter die Außentemperatur ist, desto kürzer muss gelüftet werden. Im Herbst und Winter reichen daher vier bis sechs Minuten Lüftungszeit.
Falls Sie professionelle Unterstützung benötigen, empfehlen wir Ihnen gerne einen Spezialisten bzw. Gutachter aus unserem Netzwerk.
Kontaktieren Sie uns gerne. Wir freuen uns auf Sie!
✅ Überwachen Sie die Luftfeuchtigkeit mit einem Hygrometer.
Die Luftfeuchtigkeit sollte nie unter 30 bzw. über 60 % liegen. Alles was darüber liegt bildet den idealen Nährboden für Schimmel. Stellen Sie das Hygrometer nicht zu dicht an ein Fenster, da hier die Heizung oder Lüftungsanlagen das Ergebnis beeinflussen können. Wählen Sie einen Platz, an dem es weit weg von Außenwänden ist. Ist die Luft jedoch zu trocken, kann es zu vermehrtem Durstgefühl, Austrocknen der Schleimhäute und erhöhtem Infektionsrisiko durch Grippeviren und Bakterien kommen.
✅ Zimmerpflanzen können die Luftfeuchtigkeit (stark) erhöhen.
✅ Unterbinden Sie die Luftzirkulation nicht! Die Außenwand benötigt Luft zum Atmen. Stellen Sie deswegen Möbel nicht direkt an diese, sonst droht Schimmel. Stellen Sie Ihre Schränke und die Couch stattdessen mit einem Mindestabstand von 5-10 cm an Innenwänden auf.
✅ (Decken-) Ventilatoren können Wunder bewirken, auch im Winter: Setzen Sie diese im Uhrzeigersinn ein, um die Luft zirkulieren zu lassen. Dadurch wird warme Luft von der Decke Ihres Zimmers nach unten bewegt.
✅ Stoßlüftung und Querlüftung: Lüften Sie mehrmals täglich, mind. 3x mit weit geöffneten Fenstern mit „Durchzug“ (durch öffnen gegenüberliegender Fenster).
✅ Vor dem Schlafengehen und nach dem Aufstehen unbedingt Lüften!
✅ Lüftung bei abgedrehter Heizung durchführen.
✅ (Dauer) gekippte Fenster können ebenfalls Schimmel fördern und sind deshalb nicht zu empfehlen.
✅ Solange sollten Sie Lüften:
Während Sie im Sommer ruhig ausgiebig und länger (20-30 min.) lüften können, sind 5 min. im Winter völlig ausreichend. Im Frühling / Herbst empfiehlt es sich rund 10 Minuten zu lüften.
✅ Bei Wasserdampf umgehend lüften z.B. nach dem Duschen, Kochen, Wäschetrocknen, nach dem Aufstehen.
✅ Räume nicht auskühlen lassen. Ausreichend heizen auf mind. 17°C (Flure mind. 15°C)
✅ Türen zu weniger beheizten Räumen schließen.
✅ Heizung nur nachts drosseln – tagsüber konstant halten.
✅ Das beste Wohnklima liegt bei einer Raumtemperatur von 18-22 C°.
✅ Die optimale Temperatur des Schlafzimmers liegt zwischen 16 und 18 Grad.
✅ Vorhänge und Möbel behindern die Wärmeabgabe der Heizkörper. Hierdurch erhöht sich auch der Energiebedarf.
✅ Wäsche richtig trocknen
Trocknen Sie Wäsche möglichst nicht im Haus, denn jede Ladung gibt fast 5 Liter Wasser an die Luft ab. Trocknen Sie diese auch im Winter selbst bei Minusgraden draußen. Ein weiterer Vorteil dieser Maßnahme betrifft die Raumluftqualität. Künstliche Düfte in Waschmitteln und Weichspülern verflüchtigen sich dadurch größtenteils nach außen, sodass Sie diese nicht in Ihren Wohnräumen einatmen müssen.
✅ Luftbefeuchter herunterdrehen
Wenn Sie einen Luftbefeuchter beispielsweise in einem Kinderzimmer zur Behandlung einer Erkältung oder als Teil Ihres Ofens verwenden, können Sie ihn ausschalten, bis die relative Luftfeuchtigkeit abnimmt.
✅ Thermische Effizienz verbessern
Durch richtige Dämmung bzw. neue, 3-fach verglaste Fenster können Sie langfristig auch Geld bei Ihren Energierechnungen sparen und Ihr Zuhause insgesamt komfortabler machen. Darüber hinaus erhöht dies die Wärmespeicherfähigkeit Ihres Zuhauses.
✅ Feuerholz zum Heizen draußen lagern
Trocknen bzw. lagern Sie Ihr Brennholz nicht im Haus. Denn dies gibt Feuchtigkeit ab.
✅ Fensterdekoration offen halten
Sind Gardinen bzw. Vorhänge geschlossen und Jalousien heruntergezogen, tritt Kondensation eher auf. Vermeiden Sie, dass Hitze auf der Fensterscheibe eingeschlossen wird, indem Sie Ihre Fensterdekoration offenhalten.
✅ Trocknen Sie unbedingt Kondenswasser an (Dach-) Fenstern! Mehr dazu finden Sie in einem separaten Artikel hier im Newsblog.
✅ Dauerlüftung des Kellers im Sommer meiden, denn dies kann zu Schimmelbildung führen. Mehr dazu ebenfalls im Newsblog.
✅ Einbau einer zentralen oder dezentralen Wohnraumlüftung
Eine dezentrale Lüftungsanlage versorgt einzelne Räume eines Gebäudes gezielt und bequem mit ausreichend frischer Luft. Ventilatoren befördern Außenluft ins Innere eines Gebäudes und feuchte Innenluft nach außen. Das geschieht ganz gezielt und dezentral in den Räumen, die einen guten Luftaustausch benötigen.
Bei einem zentralen Lüftungssystem ist jederzeit der optimale Luftaustausch in Ihrem Haus gewährleistet. Denn Ventilatoren schaffen frische Luft in alle Räume hinein und führen verbrauchte, feuchte Luft nach außen.
Faustregeln des Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten:
🔵 Je kühler die Zimmertemperatur ist, desto öfter muss gelüftet werden, um Schimmelbildung zu vermeiden.
🔵 Je kälter die Außentemperatur ist, desto kürzer muss gelüftet werden. Im Herbst und Winter reichen daher vier bis sechs Minuten Lüftungszeit.
Falls Sie professionelle Unterstützung benötigen, empfehlen wir Ihnen gerne einen Spezialisten bzw. Gutachter aus unserem Netzwerk.
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